

Pädagogik mit Hund
Sozialpädagogischer Begleithund
Den Ernie
Was bringt Pädagogik mit Hund?
Hunde bereichern den pädagogischen Prozess auf einzigartige Weise. Ihre Anwesenheit schafft eine entspannte und vertrauensvolle Atmosphäre, die Menschen hilft, Hemmungen abzubauen und sich wohler zu fühlen.
Vorteile der Arbeit mit einem Hund:
Förderung der sozialen Fähigkeiten
Hunde wirken als Brücke zwischen Menschen, da sie keine Vorurteile haben und bedingungslos akzeptieren. Diese Eigenschaften fördern Empathie, Teamarbeit und Kommunikation – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen.
Unterstützung der emotionalen Entwicklung
Hunde helfen, Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit aufzubauen, indem sie Erfolgserlebnisse schaffen, beispielsweise durch kleine Aufgaben oder Übungen.
Ihre Anwesenheit schenkt Sicherheit und reduziert Stress und Ängste, was besonders bei Menschen mit Autismus, ADHS oder Depressionen wichtig ist.
Motorische Förderung
Durch spielerische Aktivitäten mit dem Hund können die Feinmotorik (z. B. Leckerli aus der Hand geben) und die Grobmotorik (z. B. Apportierspiele oder Bewegungsübungen) verbessert werden.
Regelmäßige Interaktionen fördern zudem die Bewegung und tragen zur allgemeinen körperlichen Gesundheit bei.
Motivation und Lernunterstützung
Hunde inspirieren zu neuen Wegen des Lernens, da sie Neugier und Freude wecken. Dies steigert die Motivation und Aufmerksamkeit bei Menschen, die sonst Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren.
Psychologische und soziale Unterstützung
Hunde helfen, emotionale Stabilität zu fördern, insbesondere bei Menschen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben.
Ihre natürliche Offenheit und Freundlichkeit bauen schnell Vertrauen auf und fördern ein positives Selbstbild.


*Ab März 2025 sind Termine verfügbar. Buchungen sind möglich für Einzelpersonen oder Gruppen.

Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse:
Studien zeigen, dass Hunde durch ihre beruhigende Präsenz den Cortisolspiegel senken können – das Hormon, das für Stress verantwortlich ist. Gleichzeitig erhöhen sie die Ausschüttung von Oxytocin, auch als „Bindungshormon“ bekannt, welches das Wohlbefinden steigert.
„Die Anwesenheit von Hunden in pädagogischen und therapeutischen Kontexten aktiviert nachweislich physiologische und psychologische Prozesse, die Heilung, Lernen und soziale Interaktion fördern.“
Dr. Andrea Beetz
(Expertin für Mensch-Tier-Interaktion)
Wer kann von tiergestützter Pädagogik profitieren ?
Wer ist Ernie?
Ernie ist ein zweijähriger Australian Cobberdog-Rüde. Er wuchs in den Niederlanden in einer Familie mit zwei kleinen Kindern auf, wo er von Anfang an sozialisiert wurde.
Fakten über Australian Cobberdogs:
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Sie werden bereits seit Jahren als Schulhunde, Therapiehunde und Assistenzhunde eingesetzt.
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Sie haaren nicht und sind hypoallergen – ideal für Menschen mit Allergien.
Ernie und Claude absolvierten 2024 bei den Mosel Dogs in Schweich ihre Ausbildung zum sozialpädagogischen Team.



Über mich
Mein Name ist Claude, ich bin 43 Jahre alt und stolze Besitzerin von Ernie. Schon seit meiner Kindheit spielen Hunde eine wichtige Rolle in meinem Leben.
Als ausgebildete Erzieherin bringe ich Erfahrung aus verschiedenen Bereichen mit, darunter:
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Betreuung von Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen,
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Arbeit mit Jugendlichen mit Autismus
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Tätigkeiten in Kitas und der Integration junger Erwachsener in die Arbeitswelt.
Mit Ernie habe ich die Möglichkeit, meine Liebe zu Hunden mit meiner Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen zu verbinden. Seit über zwei Jahren bereite ich mich intensiv darauf vor, ab 2025 gemeinsam mit ihm professionell tätig zu sein.
Schon jetzt begleitet Ernie mich einmal wöchentlich in der Arbeit mit einem zwölfjährigen Jungen mit Autismus ein. Diese Erfahrungen sind für mich nicht nur erfüllend, sondern bestätigen auch, wie wertvoll hundegestützte Pädagogik sein kann.
Ernie und ich freuen uns darauf, auch in Zukunft mit Herz, Empathie und Engagement Menschen zu begleiten und zu unterstützen.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit?
Unser Vorgehen erfolgt in klaren, strukturierten Schritten, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Klient/innen abgestimmt sind:
Erstgespräch per Telefon
Wir besprechen die grundlegenden Fragen, Zielsetzungen und Erwartungen.
Persönliches Treffen ohne Hund
Wir besichtigen das Haus oder den Raum und legen gemeinsam die Förderbreiche und den gewünschten Paketumfang fest.
Kennenlernen und Vorbereitung auf den ersten Kontakt mit dem Hund
Dieses Treffen dient dazu, den Klienten auf den Hund vorzubereiten – ohne Ernie.
Erstes Treffen mit Klient und Hund
Hier begegnen sich Klient und Hund zum ersten Mal, begleitet von gezielter Unterstützung.
Aktivitäten mit oder um den Hund
Es folgen mindestens drei pädagogische Aktivitäten, die im Vorfeld gemeinsam definiert werden.
Welche Übungen, wie viele Einheiten und in welchem Rhythmus?
Abschlussbericht und Erinnerungspräsent
Am Ende der Zusammenarbeit erhalten der Klient / das Institut eine Dokumentation des Projekts, der Fortschritte und Beobachtungen und ein kleines Andenken an diese besondere Zeit.
Jede pädagogische Aktivität wird im Vorfeld vorbereitet und dokumentiert, um Fortschritte zu bewerten und Anpassungen vorzunehmen, wenn nötig.
*Ab März 2025 sind Termine verfügbar. Buchungen sind möglich für Einzelpersonen oder Gruppen.
Kontakt
Bei Fragen können Sie sich sehr gerne melden. Ich komme schnellstmöglich auf Sie zurück !
+352 691 737 737